Norbert Hocke

Geschäftsführender Vorstand Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft


Statement:

„Kindern den Zugang zur Welt ermöglichen“, so lautet einer der Kernsätze des GEW Rahmenplans für frühkindliche Bildung (2002). Den Zugang zur Welt ermöglichen ist auch Hintergrund des Projektes Leuchtpol mit den Themenfeldern Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Das Leuchtpol Projekt will „nachhaltig“ etwas bewegen und beginnt damit in den Kitas, dem Fundament unseres institutionellen Bildungssystems.

Die UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ wird die Aktivitäten von Leuchtpol unterstützen, die für Kinder, Familien und Erzieherinnen eine echte Bereicherung und Orientierung sind, um nachhaltiges und globales Leben und Lernen zu gestalten.

 

Lebenslauf:

Norbert Hocke, geb. 1952 in Berlin.
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Hauptvorstand , Frankfurt a.M.
Vorstandsmitglied für Jugendhilfe und Sozialarbeit
Sprecher Bundesforum Familie, Berlin


Der gelernte Erzieher arbeitete von 1974 bis 1978 als Bildungsreferent beim Bischöflichen Jugendamt Berlin und beim Bund der deutschen katholischen Jugend. Nach dem Erwerb der Fachhochschulreife studierte er Sozialarbeit, danach Erziehungswissenschaft an der TH Berlin. 1983-1993 war er Leiter einer Evangelischen Kindertagesstätte in Berlin. Seit 1986 ist er in den Geschäftsführenden Bundesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft gewählt und für den Vorstandsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit zuständig. Zu weiteren Vorstandsaufgaben gehören die Familien- und Migrationspolitik. Von September 1998 bis Ende April 2005 hatte er das Amt des stellvertretenden GEW-Vorsitzenden inne. Er ist Sprecher des Bundesforums Familie, im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) und Mitglied des Fachausschusses Soziale Berufe/Ehrenamt beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge.

 

Büro:

GEW Hauptvorstand-VB Jugendhilfe und Sozialarbeit
Parlamentarisches Verbindungsbüro Berlin
Wallstr. 65, 10179 Berlin
030/235014-12, Fax 030/235014-10
norbert.hocke@gew.de

 
 
 

Um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden und eine qualitativ hochwertige Bildung im Elementarbereich zu gewährleisten, sind Investitionen in die Ausbildung der Erzieherinnen sowie Fort- und Weiterbildung notwendig. Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für Bildungschancen junger Menschen und ihre weitere Entwicklung. Qualität in der Kindertagesbetreuung bildet nicht nur die Grundlage für Chancengleichheit, sondern bietet einen Raum, um Kinder frühzeitig und spielerisch auch an komplexe Themen heranzuführen, ohne sie zu überfordern.

Prof. Dr. Rauschenbach, Vorstand und Direktor des Deutschen Jugendinstituts e. V. (DJI)