Sehr geehrte Damen und Herren,
der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht Leuchtpol als Vorbild für Nachhaltigkeitsinitiativen und verlieh dem Projekt am 27. September das Qualitätssiegel „Werkstatt N“. Eine Auszeichnung, mit der die engagierte Arbeit aller Beteiligten gewürdigt wird, so Annette Dieckmann, Vorsitzende der Leuchtpol-Gesellschafterin Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V.
Ebenso erfreulich sind die Ergebnisse des dritten Evaluationsberichtes des Instituts für integrative Studien der Leuphana Universität Lüneburg. Demnach beurteilten 98 Prozent der TeilnehmerInnen die Fortbildungen mit sehr gut oder gut.
Am 2. und 3. Dezember treffen sich in Potsdam ErzieherInnen, FachberaterInnen, Fachschullehrkräfte, MultiplikatorInnen sowie MitarbeiterInnen in Umweltzentren, um auf der Tagung "Hier spielt die Zukunft – Kinder. Werte. Klimaschutz" gemeinsam über Werte und Klimaschutz im Kindergarten der Zukunft nachzudenken und zu diskutieren. Die Veranstaltung ist die Fachtagung der gemeinnützigen Leuchtpol GmbH sowie die diesjährige Bundestagung der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU).
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Mit herzlichem Gruß,
Ihr Leuchtpol-Redaktionsteam
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht das bundesweite Bildungsprojekt Leuchtpol als Vorbild für Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland und zeichnet es mit dem neuen Qualitätssiegel „Werkstatt N“ aus. Auf der Jahreskonferenz des RNE in Berlin wurde Leuchtpol Ende September vor mehr als 1.000 TeilnehmerInnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als eines von 45 Projekten vorgestellt, die bereits in der Pilotphase ausgewählt wurden.
Das Institut für integrative Studien (infis) der Leuphana Universität Lüneburg unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Stoltenberg begleitet das Projekt Leuchtpol wissenschaftlich und evaluiert kontinuierlich die Fortbildungen.
Im Sommer präsentierte das infis die Ergebnisse des dritten Zwischenberichtes. 98 Prozent der TeilnehmerInnen zeigen sich sehr zufrieden mit den Fortbildungen, sie beurteilen diese mit sehr gut oder gut.
Sie schrubbten ihre Hosen auf dem Waschbrett, mahlten Getreide für selbst gebackenes Brot und bereiteten das Mittagessen auf dem Kohlegrill im Garten zu: Diese und viele weitere Ideen haben Kinder und ErzieherInnen aus Kindertagesstätten in ganz Deutschland vom 17. bis 26. September umgesetzt und damit am Leuchtpol-Wettbewerb „An oder aus – was macht ihr draus? Ein Tag ohne Strom in der Kindertagesstätte“ teilgenommen.
Mit dem Wettbewerb möchte Leuchtpol Drei- bis Sechsjährige altersgerecht und spielerisch dafür sensibilisieren, besonnen mit natürlichen Ressourcen umzugehen und ihre Entscheidungskompetenzen fördern.
Werte bestimmen unser tägliches Handeln. Sie sind das Fundament – auch von Bildungsarbeit. Im Kindergarten entdecken Kinder die Werte ihrer Umwelt und beginnen, eigene Werte zu entwickeln: Wie gehen wir miteinander um? Welche Beziehung haben wir zu den Dingen, die uns umgeben? Was ist uns wichtig?
Dies sind Fragen, die uns ein Leben lang begleiten. Unter der Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung heißen sie „Wie können wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten? Wie können wir leben, so dass ein gerechtes Zusammenleben in der Einen Welt möglich ist?“
Der Klimaschutz ist ein Themenfeld, in dem uns diese Fragen ganz aktuell beschäftigen. Welchen Beitrag jede/r von uns leisten kann, um den Kindern in unserer Bildungsarbeit verantwortungsvolle und zukunftsfähige Antworten zu geben, darum geht es am 2. und 3. Dezember auf unserer Tagung in Potsdam. Die Tagung ist die Projekttagung der Leuchtpol gemeinnützige GmbH sowie die diesjährige Bundestagung des Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU). ErzieherInnen, FachberaterInnen, Fachschullehrkräfte, MultiplikatorInnen sowie MitarbeiterInnen in Umweltzentren sind eingeladen, gemeinsam über Werte und Klimaschutz im Kindergarten der Zukunft nachzudenken und zu diskutieren.
Unter dem Titel "Kindergärten als Bildungsorte der Zukunft" fand im Dezember 2009 die erste ANU-Leuchtpol-Fachtagung statt. ErzieherInnen und ExpertInnen beschäftigten sich damit, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung konkret in Kindertagesstätten verankert werden kann. Die umfangreiche Fachtagungsdokumentation fasst die zweitägige Veranstaltung zusammen.
Das Projekt Leuchtpol bringt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Kindergärten. Vor allem durch Fortbildungen für ErzieherInnen, aber auch, indem es den Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen vorantreibt. Dafür möchte Leuchtpol ein bundesweites Netzwerk von Kindertagesstätten aufbauen, die gute Praxis und den Weg dorthin sichtbar machen.
Mit den Kindertagesstätten Sattlertor in Oberfranken und Villa Kunterbunt im rheinland-pfälzischen Illerich gibt es jetzt die ersten beiden Einrichtungen, die als Konsultationseinrichtungen wirken: Sie zeigen Potentiale auf, weisen jedoch auch auf mögliche Schwierigkeiten hin und unterstützen so KollegInnen aus anderen Einrichtungen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten zu gestalten. Neben diesen Pionieren haben sich bereits weitere Einrichtungen als Konsultationseinrichtungen beworben.
ConSozial, die Fachmesse für den Sozialmarkt, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Sozial wirtschaften – nachhaltig handeln“. Als bundesweites BNE-Projekt ist Leuchtpol am 3. und 4. November in Nürnberg mit einem Infostand vor Ort. Das Leuchtpol Regionalbüro Bayern freut sich, Sie im Messezentrum Nürnberg, Forum Bildung, Halle 7 / Stand 809 begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen zur Fachmesse unter www.consozial.de.
ErzieherInnen aus über 1.000 Kindertagesstätten haben bis zum Sommer an einer mehrtägigen Leuchtpol-Fortbildung teilgenommen. Nun haben erneut 1.000 Einrichtungen die Chance, eine ErzieherIn anzumelden, die sich in einer Fortbildung mit dem Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzt.
Organisiert werden die Fortbildungen von acht Regionalbüros, in denen Leuchtpol mit Bildungszentren und Akteuren der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. (ANU) zusammenarbeitet. Sie bringen vielfältige praktische Erfahrungen in frühkindlicher Umweltbildung und in der Fortbildung von MultiplikatorInnen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung mit.
Bereits während ihrer Ausbildung beschäftigen sich viele angehende ErzieherInnen mit dem Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung. So auch die StudentInnen der 12. Fachschulklasse der Wingertschule in Bad Nauheim: Gemeinsam mit sechs LehrerInnen entwickeln sie derzeit eine Ausstellung, die den Entdeckergeist von Kindergartenkindern fördert und Bildung für nachhaltige Entwicklung lebendig werden lässt. Ein komplettes Halbjahr nehmen sich die insgesamt fünfzig jungen Frauen und Männer dafür Zeit; sie treffen sich regelmäßig einmal in der Woche, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.
Leuchtpol unterstützt dieses Engagement: Vier ReferentInnen des bundesweiten Bildungsprojekts gestalteten am 24. August in der Wingertschule einen Weiterbildungstag zu BNE und forschendem Experimentieren. Leuchtpol wird die Fachschulklasse beratend begleiten, bis sie im Januar 2011 zum ersten Mal ausstellt.
Angenehmes Spätsommerwetter bildete einen erstklassigen Rahmen für den Energie-Workshop in der Domäne Reinhausen, den das dort ansässige Regionale Umweltbildungszentrum gemeinsam mit dem Leuchtpol Regionalbüro Niedersachsen/Bremen Ende August veranstaltete. 30 pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten erhielten einen Einblick in das Themenfeld „Energie und Umwelt“ im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Elementarbereich.
Sonne, Wetter und Strom hießen die Bereiche, aus denen sie wählen konnten und mit denen sie sich einen Nachmittag lang beschäftigen. Sie „knipsten“ Solarfotos, probierten Solarspielzeug aus und entwickelten so erste Ideen, wie sie Energie und Umwelt in ihre Einrichtungen bringen können – denn viele von ihnen setzten sich zum ersten Mal damit auseinander. Abwechslung war Trumpf an diesem Tag: so kam eine der Gruppen beim Stromzählerlauf zunächst gehörig ins Schwitzen, um dann in entspannter Runde im Bauerngarten mit Stromkreisen zu experimentieren. Was das Wetter mit Strom zu tun hat, zeigte einer anderen Gruppe das Aufwindkraftwerk.
Besonders erfreulich: Der Schnupper-Nachmittag hat Appetit auf BNE gemacht. Gleich nach dem Workshop meldeten sich TeilnehmerInnen zur kostenlosen, fünftägigen Leuchtpol-Fortbildung in Reinhausen an.
Vom 27. bis 29. September 2010 fand in Moskau die erste Weltkonferenz für frühkindliche Förderung und Erziehung statt. Unter dem Titel "Building the Wealth of Nations" organisierten die UNESCO und die Russische Föderation die Konferenz gemeinsam.
Leuchtpol nutzte die Möglichkeit, am Stand der Deutschen UNESCO-Kommission über das bundesweite Fortbildungsprojekt mit Infobroschüren und Informationsflyern zu informieren.
Mit Merkefix haben die Leuchtpol-PädagogInnen ein gängiges Spielprinzip weiterentwickelt, mit dem sie das Denken in Alternativen fördern möchten – eine wichtige Kompetenz im Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Das Spiel soll dazu ermuntern, die selbstverständliche Nutzung von Energie zu hinterfragen. Denn vielen Menschen ist nicht bewusst, wo sie im Alltag überall Energie in unterschiedlichen Formen nutzen. Ebenso regt das Spiel zum Nachdenken an, wie bestimmte Dinge früher gehandhabt wurden, etwa das Wäschewaschen.
Merkefix ist fester Bestandteil der Leuchtpol-Materialkiste. Ab sofort kann man Merkefix auch online spielen.
Seit kurzer Zeit verstärken mit Yvonne Stein und Stefanie Wolf zwei neue Kolleginnen die Leuchtpol-Zentrale in Frankfurt.
Die Bundesregierung wird die nationale Nachhaltigkeitsstrategie fortschreiben. Hierzu legt sie Anfang 2012 einen Fortschrittsbericht vor.
Die Regierung sieht die breite Diskussion und das gemeinsame Engagement als feste Bestandteile des Nachhaltigkeitsgedankens und der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Deshalb ruft sie alle BürgerInnen auf, Stellung zu beziehen, mit anderen zu diskutieren oder sich weiter zu informieren.
Möglich wird dies über die Internet-Plattform „Dialog Nachhaltigkeit“. Bis zum 14. November 2010 kann dort jeder seinen Standpunkt zu verschiedenen Themen im Bereich Nachhaltigkeit einbringen. Die Ergebnisse des Dialogs fließen in den Entwurf des Fortschrittsberichts ein, der dem Bundeskabinett zur Verabschiedung vorgelegt wird.
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Wer wir sind:
Die Leuchtpol gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung im Elementarbereich mbH hat ihren Hauptsitz in Frankfurt.
Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU) ist alleinige Gesellschafterin von Leuchtpol. Die ANU arbeitet als Dachverband mit rund 900 Umweltzentren und freien Anbietern an der Verbreitung und Weiterentwicklung der Umweltbildung über das Portal www.umweltbildung.de und durch Fortbildungsangebote, Tagungen, Materialien und Beratung.
Mit Prof. Dr. Ute Stoltenberg vom Institut für integrative Studien (infis) der Leuphana Universität Lüneburg berät eine führende Expertin im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung Leuchtpol. Das infis begleitet das Bildungsprojekt wissenschaftlich und evaluiert es.
Die E.ON AG fördert das Projekt „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) im Kindergarten“ finanziell. Das Projekt ist Teil der internationalen Initiative „Energie für Kinder“, mit der E.ON das Ziel verfolgt, das Verständnis von Kindern und Jugendlichen für Energie und Umwelt frühzeitig zu fördern.
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG:
Leuchtpol
gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung
im Elementarbereich mbH
Robert-Mayer-Straße 48-50
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F 069 310192-29
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