Sehr geehrte Damen und Herren,
am 10. Juni ist das Leuchtpol-Kuratorium erstmals zusammengetreten. Es setzt sich aus renommierten Persönlichkeiten zusammen, die ein breites Spektrum der Gesellschaft vertreten. Das Kuratorium unterstützt Leuchtpol in den Bereichen Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und steuert in den verschiedensten Bereichen fachliche Expertise bei.
Ihre Kompetenzen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konnten bereits mehr als 1.000 ErzieherInnen erweitern. Sie nahmen an einer der Fortbildungen in den bundesweit angesiedelten Leuchtpol-Regionalbüros teil.
Ebenso deutschlandweit ausgerichtet ist der Leuchtpol-Wettbewerb. Mit ihm möchten wir ErzieherInnen in Kindertageseinrichtungen ermutigen, gemeinsam mit 3- bis 6-jährigen Kindern einen Tag zu planen und umzusetzen, an dem so wenig Strom wie möglich verbraucht wird. Der Wettbewerb soll im ganzen Bundesgebiet ein sichtbares Signal für BNE im Elementarbereich setzen.
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Mit herzlichem Gruß,
Ihr Leuchtpol-Redaktionsteam
Am 10. Juni trafen sich in Frankfurt die Mitglieder des Leuchtpol-Kuratoriums zur konstituierenden Sitzung. Leuchtpol konnte renommierte Persönlichkeiten gewinnen: Renate Schmidt (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend a. D., Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D.), Andreas Gollan ( E.ON AG, Senior Vice President Group HSE & CR), Ralph Labonte (Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektor ThyssenKrupp AG), Dr. Hans Rudolf Leu (Deutsches Jugendinstitut, Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung) und Wolfgang Stadler (Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt).
Prof. Dr. Bernd Overwien, Leiter des Fachgebiets „Didaktik der Politischen Bildung“ der Universität Kassel und Mitglied des Runden Tisches der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurde einstimmig von den Kuratoriumsmitgliedern zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Als sein Stellvertreter zeichnet Juri Tetzlaff, UNICEF-Sonderbotschafter und KI.KA-Moderator, verantwortlich.
Ob Recklinghausen, Hamburg, Passau oder Chemnitz: Leuchtpol bietet seit dem Frühjahr 2009 Fortbildungen in nahezu allen Regionen Deutschlands an. Mit seinen Fortbildungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich stößt das Projekt auf regen Anklang bei den Erzieherinnen und Erziehern: Schon jetzt nehmen mehr als 1.000 pädagogische Fachkräfte an einer der kostenlosen Fortbildungen teil. Und bis Ende des Monats liegen 1.000 Dokumentationen vor, die berichten, wie die ErzieherInnen Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihren Einrichtungen umsetzen.
Mittlerweile liegen weitere Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch die Leuphana Universität Lüneburg vor: Bei einer Befragung von 376 TeilnehmerInnen an Einführungsveranstaltungen im Rahmen der Leuchtpol-Fortbildungen beurteilten knapp 98 Prozent das Seminar als sehr gut bis gut. Mindestens ebenso erfreulich und ermutigend: Die WissenschaftlerInnen attestieren durch die Fortbildungen eine hohe Sensibilisierung bei den TeilnehmerInnen für das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung sowie eine hohe Motivation, den Kindern Zugänge zu einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.
Schon kleine Kinder können und wollen ihre Lebensumwelt verstehen und sie spielerisch erforschen. Deshalb lädt Leuchtpol alle Erzieherinnen und Erzieher im Elementarbereich ein, ihre Kinder zu Zukunftsgestaltern zu machen und am Leuchtpol-Wettbewerb „Ein Tag ohne Strom in der Kindertageseinrichtung“ teilzunehmen. Gemeinsam sollen ErzieherInnen und Kinder ihre Einrichtungen unter die Lupe nehmen und einen Tag vorbereiten und gestalten, an dem möglichst wenig Strom verbraucht wird.
Immer häufiger starten Umweltverbände und andere NGOs Projekte mit Wirtschaftsunternehmen. Mit der gemeinnützigen Projektgesellschaft Leuchtpol haben ANU und E.ON ein ungewöhnliches Sponsoringprojekt im Bereich der Umweltbildung auf den Weg gebracht.
Unter dem Titel "Partnerschaften unter Hochspannung" diskutierten der ANU Bundesverband und E.ON am 22. April mit Kritikern über ihr gemeinsames Projekt. Rund 120 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich rege an der Debatte beteiligt.
Lesefutter zum Sommeranfang: Anfang Juli erscheint die zweite Ausgabe der Leuchtpol-Projektzeitung. Sie wird in erster Linie in Kindergärten und Kindertagesstätten ausliegen und richtet sich vor allem an Eltern und ErzieherInnen.
In der aktuellen Ausgabe berichtet die pädagogische Leiterin des Projekts, Susanne Schubert, über ihre Erfahrungen im ersten Leuchtpoljahr. Die BNE-Expertin Prof. Dr. Ute Stoltenberg von der Leuphana Universität Lüneburg, die mit ihrem Team das Projekt wissenschaftlich begleitet und evaluiert, erläutert aufschlussreich, warum Bildung für nachhaltige Entwicklung besonders im Elementarbereich einen hohen Stellenwert einnimmt. Berichte von der Leuchtpol-Podiumsdiskussion in Berlin und Neuigkeiten rund um das Projekt geben einen Überblick über das aktuelle Geschehen.
Die Leuchtpol-Projektzeitung erscheint zwei Mal im Jahr. Bei Interesse senden wir Ihnen gern ein Exemplar zu. Wenn Sie die Zeitung in Ihrer Einrichtung auslegen möchten, können Sie gerne eine größere Stückzahl anfordern. Übrigens: Ab Ende Juni finden Sie die Zeitung auch als PDF-Datei zum Lesen und Ausdrucken auf unserer Homepage.
Leuchtpol möchte BNE-begeisterte ErzieherInnen auch nach Abschluss der Fortbildungen unterstützen und den gegenseitigen Austausch weiter vorantreiben. Deshalb bieten die Regionalbüros eintägige Folgeveranstaltungen an, auf denen ehemalige TeilnehmerInnen ihre Praxiserfahrungen schildern und mit Leuchtpol-Pädagogen und weiteren Experten diskutieren.
Am 27. Mai hat das Regionalbüro Ost zum ersten Fachtag nach Berlin eingeladen. Rund 60 ErzieherInnen waren dabei und erlebten einen aufschlussreichen Tag.
Auch das Regionalbüro Bayern bietet seinen TeilnehmerInnen nach Abschluss der Fortbildung die Gelegenheit, Kompetenzen in der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu erweitern. Sowohl im Süden wie im Norden Bayerns finden im Herbst und Winter mit den "Nachhaltigkeitstreffen" Folgeveranstaltung statt.
Veranstaltungsort des Treffens im Norden ist im September die Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig in Oberfranken, wo sich auch das bayerische Leuchtpol-Regionalbüro befindet. Für das Nachhaltigkeitstreffen Süd im Januar 2011 konnte das Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern in Oberbayern gewonnen werden.
Gewohnt praktisch wird jeweils ein jahreszeitlich orientiertes Thema unter dem Blickwinkel BNE angeboten. Gespräche und Diskussionen, wie das Thema in den Kita-Alltag eingebettet werden kann, bilden das Herzstück dieser Treffen. Natürlich ist das Angebot für alle Teilnehmenden freiwillig und kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zwei Wochen vor Beginn beim Leuchtpol-Regionalbüro Bayern möglich.
Das Leuchtpol Regionalbüro Nord bietet in Kooperation mit dem Abwasser-Zweckverband azv Südholstein im Kreis Pinneberg am 21. Juni einen halbtägigen Workshop rund um das Thema Wasser an. Auf dem Programm stehen unter anderem Wasserexperimente sowie das Ergründen der Bedeutung von Wasser im (Kindergarten-)Alltag mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung. Der kostenlose Workshop in Hetlingen ist ein ergänzendes Angebot zur fünftägigen Leuchtpol-Fortbildung. Alle TeilnehmerInnen in Schleswig-Holstein und Hamburg sind eingeladen, sich anzumelden. Ihre Ansprechpartnerin ist Anne Zetl. Sie erreichen sie unter 040 180 164 26 oder a.zetl@leuchtpol.de.
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Wer wir sind:
Die Leuchtpol gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung im Elementarbereich mbH hat ihren Hauptsitz in Frankfurt.
Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU) ist alleinige Gesellschafterin von Leuchtpol. Die ANU arbeitet als Dachverband mit rund 700 Umweltzentren und freien Anbietern an der Verbreitung und Weiterentwicklung der Umweltbildung über das Portal www.umweltbildung.de und durch Fortbildungsangebote, Tagungen, Materialien und Beratung.
Mit Prof. Dr. Ute Stoltenberg vom Institut für integrative Studien (infis) der Leuphana Universität Lüneburg berät eine führende Expertin im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung Leuchtpol. Das infis begleitet das Bildungsprojekt wissenschaftlich und evaluiert es.
Die E.ON AG fördert das Projekt „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Kindergarten (BNE)“ finanziell. Das Projekt ist Teil der internationalen Initiative „Energie für Kinder“, mit der E.ON das Ziel verfolgt, das Verständnis von Kindern und Jugendlichen für Energie und Umwelt frühzeitig zu fördern.
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG:
Leuchtpol
gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung
im Elementarbereich mbH
Robert-Mayer-Straße 48-50
60486 Frankfurt/Main
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F 069 310192-29
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