Leuchtpol-Fortbildungszahlen dokumentieren hohes Engagement von Erzieherinnen und Erziehern
Frankfurt/Main, 8. Juli 2009. Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten kämpfen aktuell nicht nur um die gesellschaftliche Anerkennung ihres Berufes. Sie engagieren sich auch persönlich für eine moderne und zukunftsbedeutsame Bildung und die ständige Weiterentwicklung der eigenen Qualifikationen. Das zeigen die neuesten Fortbildungszahlen des Projektes Leuchtpol, dem größten deutschen Projekt zur Förderung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindergärten. Kurz nach dem erfolgreichen Start von Leuchtpol im März 2009 haben sich in den ersten vier Monaten bereits Erzieherinnen und Erzieher aus rund 200 Kindergärten für die Leuchtpol-Fortbildungen angemeldet.
Leuchtpol-Geschäftsführer Albrecht W. Hoffmann: „Die unerwartet hohen Anmeldezahlen schon zum Start des Leuchtpol-Projektes zeigen nicht nur das hohe berufliche Engagement von Erzieherinnen und Erziehern. Sie belegen auch, dass wir mit unserem hochwertigen Fortbildungsangebot einem konkreten Bedürfnis der Kindergärten nach moderner und zukunftsbedeutsamer Pädagogik und Fortbildung Rechnung tragen.“
Leuchtpol will bis zum Jahr 2012 bundesweit mindestens 4.000 Kindergärten in Fragen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung am Beispiel Energie und Umwelt erreichen. Das sind etwa zehn Prozent aller Kindertagesstätten. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu kindlichen Lern- und Bildungsprozessen erhalten Erzieherinnen und Erzieher dazu in kostenlosen und berufsbegleitenden Fortbildungen die notwendigen Kompetenzen zur Umsetzung des Bildungskonzeptes in ihren Kindergärten.
In den Seminaren und Workshops werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt und gemeinsam erarbeitet, wie Kinder durch Geschichten, eigenes Reflektieren und vor allem durch Entdecken und Erleben Energie und Umwelt in ihrem Alltag erfahren können. Begleitet von den Erzieherinnen und Erziehern sollen die Kinder dadurch selbst eine Beziehung zwischen ihren eigenen Bedürfnissen, ihrem Handeln und ihrer Umwelt erkennen und diese auch aktiv gestalten können. Damit wird die Basis gelegt für die Kompetenz, Zukunft nachhaltig gestalten zu können.