Pressemitteilung

Leuchtpol: 1.000 Kindergärten sind dabei – Projekt geht jetzt in neue Runde

Frankfurt/Main. 02.09.2010. In einer Kindertagesstätte verfolgen ErzieherInnen und Kinder gemeinsam den Weg des Stroms vom Kraftwerk in die Steckdose und erforschen, wie unser Energieverbrauch mit Umweltverschmutzung zusammenhängt. In einem anderen Kindergarten schauen sich Groß und Klein an, wie unsere Lebensmittel transportiert werden, bis sie im Supermarkt ankommen. Diese Einrichtungen gehören zu den bundesweit bereits 1.000 Kindergärten, die am kostenlosen Leuchtpol-Projekt teilnehmen. Nun haben erneut 1.000 Einrichtungen die Chance, eine ErzieherIn anzumelden, um sich in einer Fortbildung mit dem Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzen. Am Beispiel Energie und Umwelt erfahren sie, wie sich schon 3- bis 6-jährige Kinder spielerisch und altersgerecht zentrale Themen nachhaltiger Entwicklung wie Strom, Ernährung, Mobilität, Konsum oder kulturelle Vielfalt erschließen können. Die Gesellschafterin des bundesweiten Projekts ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU), gefördert wird es von der E.ON AG.

Prof. Dr. Bernd Overwien, Vorsitzender des Leuchtpol-Kuratoriums und Mitglied des Runden Tisches der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, sagt: „Saubere Energie aus regenerativen Quellen ist eine wichtige Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft. Kinder können früh lernen, welche Fragen damit verbunden sind und wie kreativ der Umgang damit sein kann.“

Leuchtpol hat sich ein großes Ziel gesetzt: Bis Mitte 2011 werden insgesamt 2.000 Kindertageseinrichtungen teilnehmen. Und Ende 2012 werden es 4.000, also rund zehn Prozent aller bundesdeutschen Kindergärten sein. Die kostenfreien Fortbildungen werden von pädagogischen Leuchtpol-MitarbeiterInnen aus acht Regionalbüros organisiert und durchgeführt.

Weitere Informationen zu den Fortbildungen sowie die Starttermine in den einzelnen Bundesländern gibt es im Fortbildungsbereich.