Leuchtpol-Kuratorium
V.l.n.r. Andreas Gollan, Prof. Bernd Overwien, Renate Schmidt, Dr. Hans Rudolf Leu, Wolfgang Stadler
Die konstituierende Sitzung des Leuchtpol-Kuratoriums steckte voller Ideen
Am 10. Juni kamen in der Frankfurter Zentrale der gemeinnützigen Leuchtpol GmbH die Mitglieder des Kuratoriums zur konstituierenden Sitzung zusammen. Leuchtpol konnte hierfür renommierte Persönlichkeiten gewinnen: Renate Schmidt (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend a. D., Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D.), Andreas Gollan (E.ON AG, Senior Vice President Group HSE & CR), Ralph Labonte (Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektor ThyssenKrupp AG), Dr. Hans Rudolf Leu (Deutsches Jugendinstitut, Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung) und Wolfgang Stadler (Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt). Prof. Dr. Bernd Overwien, Leiter des Fachgebiets „Didaktik der Politischen Bildung“ der Universität Kassel und Mitglied des Runden Tisches der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, wurde einstimmig von den Kuratoriumsmitgliedern zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Zum stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden wurde in Abwesenheit Juri Tetzlaff (UNICEF-Sonderbotschafter und KI.KA-Moderator) gewählt
Die erste Sitzung war geprägt von schnellen Entscheidungen, engagiertem inhaltlichen Diskurs, weiterführenden Ideen und Vorschlägen. Leuchtpols alleinige Gesellschafterin ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU). Ihre Bundesvorsitzende, Annette Dieckmann, stieß mit ihrer Vorstellung der ANU auf reges Interesse.
Die Ziele und Funktionen des Leuchtpol-Kuratoriums liegen in der strategischen Beratung, der Vernetzung zu relevanten Akteuren in der Gesellschaft, der Einbringung ihrer fachlichen Expertise sowie in der Präsentation des Projektes in der Öffentlichkeit. Inga Cordes, neben Christine Sauer Geschäftsführerin der gemeinnützigen Leuchtpol GmbH, wertet den Auftakt des Kuratoriums als großen Erfolg: „Uns war vor allem die Zusammensetzung des Kuratoriums wichtig. Gerade für solch ein komplexes Projekt wie Leuchtpol ist es essentiell, dass alle zentralen Bereiche und gesellschaftlichen Dimensionen abgedeckt sind. Alle Mitglieder sind engagiert und haben sich schon im Vorfeld intensiv mit Leuchtpol und seinem Anliegen auseinandergesetzt, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich stärker zu verankern.“
Zum Abschluss der Sitzung berichtete Susanne Schubert als Bereichsleiterin Pädagogik von Beispielen aus der Praxis, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Tageseinrichtung aussehen kann. Die von ihr präsentierten Eindrücke stammen aus Dokumentationen, die die TeilnehmerInnen am Ende ihrer Fortbildung erstellen. Neben den dort geschilderten Praxiseindrücken von ihren Projekten mit den Kindern enthalten sie oft auch überraschende Äußerungen der Kleinen. So zitiert zum Beispiel eine Erzieherin den 4-jährigen Sander, der sich in seiner Kindergartengruppe mit dem Thema Energie beschäftigte: „Man braucht gar nicht immer den Strom aus der Leitung oder Akkus, das können wir auch selber machen.“
Aus den anschaulichen Erzählungen heraus entstand der Wunsch des Kuratoriums, bald eine solche Kindertageseinrichtung zu besuchen. Voraussichtlich wird dieser Wunsch im Rahmen des nächsten Zusammentreffens Mitte November in Berlin Realität.