Kita und Kommune
Kommunen zeigen wie es geht. Vier Städte, von Ost nach West, von groß bis klein, plaudern aus dem Nähkästchen – über Nachhaltigkeit in der Kommune und ihre Erfolgsfaktoren. Sie erzählen, warum es sich lohnt aktiv zu werden und belegen, dass jede Kommune ihren eigenen Weg finden kann. Von Stadtplanung über Bildungsangebote, von Energieprojekten zu Kinder- und Jugendversammlungen, stellen sie die Bandbreite kommunalen Engagements vor und berichten über Kooperationen mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Frankfurt am Main ist seit 2008 offizielle Kommune der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. 2010 hat sich die Stadt ein neues ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie bewirbt sich nun auch um den Titel „European Green Capital“, der von der Europäischen Kommission vergeben wird.
Stadtverwaltung, Unternehmen, Institutionen und Bürger arbeiten in Erfurt gemeinsam daran, einen nachhaltigen Umbau der Stadt zu erreichen. Dieses Ziel stand am Anfang einer vielfältigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Nachhaltigkeit wird in Aachen großgeschrieben – und das seit Langem. Bereits ab 1992 hat sich die Stadt für zehn Jahre am Modellprojekt „Ökologische Stadt der Zukunft“ beteiligt.…
Das fränkische Eggolsheim zeigt, dass auch kleine Kommunen in Sachen Nachhaltigkeit viel bewegen können. Die Marktgemeinde zählt 6.500 Einwohner und zwölf Dörfer. Mit seinen Hackschnitzelheizungen, Nahwärmenetzen und Biogasanlagen erweist sie sich aber als Vorreiter für eine kommunale Strategie zur Nachhaltigkeit.
Für Kommunen wie für Unternehmen ist ihre jeweilige Wirtschaftskraft von zentraler Bedeutung, und beide Akteure sind aufeinander angewiesen. Kommunen profitieren von der wirtschaftlichen Stärke eines Unternehmens.
Infos zum Thema "Kita und Kommune" finden Sie auch in unserer Broschüre "Zukunft mit Klein und Groß gestalten - Nachhaltig lernen!"
Wenn Sie Bildung für nachhaltige Entwicklung in Ihrer Kommune ausbauen möchten, laden Sie uns als Ideengeber ein, zum Beispiel in den nächsten Kinder- und Jugendhilfeausschuss.
Kontakt Leuchtpol-Zentrale:
Telefon: 069 310192-0
E-Mail: kommune@leuchtpol.de
Verantwortung für die Zukunft ist nichts Abstraktes, sondern zeigt sich mit unseren Kindern und Enkelkindern immer schon mitten unter uns. Initiativen wie Leuchtpol helfen dabei, diese Chance zu nutzen und über die Generationen hinweg voneinander zu lernen.
Prof. Dr Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)