"Hier spielt die Zukunft"

Fachtagung begeistert Teilnehmer

"Endlich mal eine Veranstaltung, bei der ich wirklich praktische Anregungen mitnehme", lautete das Resümee eines Teilnehmers der Fachtagung "Hier spielt die Zukunft". Eine Aussage, die stellvertretend für die positive Resonanz bei den pädagogischen Fachkräfte stehen kann. Denn die abwechslungsreiche Mischung aus unterhaltsamen und informativen Vorträgen anerkannter ExpertInnen und praxisnahen Workshops sowie ein Rahmenprogramm, bei dem auch die LiebhaberInnen brasilianischer Rhythmen nicht zu kurz kamen, begeisterte die Tagungsgäste.

Fast 200 ErzieherInnen, FachberaterInnen, Fachschullehrkräfte und MultiplikatorInnen nahmen an der restlos ausgebuchten Veranstaltung in Bonn teil. Sie setzten sich am 30. November und 1. Dezember mit Fragen rund um das Tagungsthema "Kindergärten als Bildungsorte für nachhaltige Entwicklung" auseinander: Wie sieht der Kindergarten der Zukunft aus? Welche Kompetenzen brauchen Kinder, um Zukunft aktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten? Und welchen Beitrag kann der Kindergarten leisten?

 
 

Gleich zu Beginn fesselte Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer (Foto: Bernd Schaller) vom Universitätsklinikum Ulm mit dem Vortrag „Lernen im Kindergarten – was gelernt wird und wie gelernt wird“ seine ZuhörerInnen. Wie spannend und vor allem wie wichtig das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich ist, erläuterte anschließend Prof. Dr. Ute Stoltenberg vom Institut für integrative Studien (infis) der Leuphana Universität Lüneburg.

In acht Praxis- und Methodenworkshops konnten die Teilnehmer die Vortragsinhalte vertiefen. So brachte eine Auseinandernehmwerkstatt Aufschlüsse darüber, wie das Innenleben von elektronischen Gegenständen wie Bügeleisen, Mobiltelefon und Co. aussieht. Philosophisch ging es indes im Workshop "Mit den Kindern über die Welt nachdenken" zu. Hier erhielten die TeilnehmerInnen Impulse, wie mit Kindern nachdenkliche Gespräche geführt werden können. Und wie die Kinder eine eigene Perspektive auf die Welt erhalten, die sie befähigt, Sinnfragen zu stellen.

Über Alltagsgegenstände mit Kindern ins Gespräch kommen, sich über ihre Nutzung und Geschichte Gedanken zu machen, war das zentrale Thema des Vortrags von Dr. Donata Elschenbroich vom Deutschen Jugendinstitut München in Frankfurt. "In den Dingen – Wunderkammern des Alltags", so der Titel, zeigte eindrucksvoll auf, dass die Auseinandersetzung mit alltäglichen Dingen spannender sein kann als jedes Spielzeug.

 
 

Tagungsflyer zum Download

Tagungsflyer Leuchtpol Fachtagung
 

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