Eine Ausstellung entsteht ...

Leuchtpol Wanderausstellung

In die Entwicklung der Ausstellung flossen die bisherigen Erfahrungen aus Projekt "Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben" ein. Außerdem arbeitete ein Netzwerk aus ErzieherInnen und anderen ExpertInnen, zum Beispiel aus den Bereichen Umweltbildung, Elementarbildung und Ausstellungsentwicklung, mit – dieser interdisziplinäre Austausch in Workshops, Gesprächen und Projekten war das Herzstück der Entwicklungsphase. Die Ausstellung selbst ist Kommunikations- und Experimentierfeld für die Frage, wie eine Ausstellung für Kinder von 3 bis 6 Jahren einen Beitrag zu Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten kann. So sollen die Erfahrungen des ersten Ausstellungszeitraums dokumentiert und evaluiert werden.

Die wichtigsten ExpertInnen sind die Kinder! Ihre Perspektive, ihre Interessen und Bedürfnisse galt es, bei der Entwicklung der Ausstellung zu berücksichtigen. Und somit gab es erst einmal einiges mit den kleinen ExpertInnen zu klären ...

Was denken Kinder?

Was braucht man für ein richtiges Zuhause? Sind alle Zuhauses gleich? Und haben auch Dinge ein Zuhause? Dazu philosophiert der Leuchtpol-Referent Hans-Joachim Müller mit Kindern in verschiedenen Einrichtungen – und kam mit den Kindern auf interessante Ergebnisse. Das eigene Zuhause wird von den Kindern eng in Beziehung gesetzt mit Geborgenheit und Zugehörigkeit, aber auch mit dem „Sosein können“, mit selbst gewählten Tätigkeiten. Beide Vorstellungen sollen in der Ausstellung Platz finden.

Was wollen Kinder?

Was 3- bis 6-Jährige rund um das Zuhause interessiert, finden ErzieherInnen und Leuchtpol-ReferentInnen heraus, indem sie sie fragen: Was machst du gerne in deinem Zuhause? Was magst du nicht? Was möchtest du wissen? Auch Lena Grüber von „Ausstellungsbau Grüber“ unterstützte "Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben" bei der Entwicklung und hat sich direkt an die Kinder gewandt. Bei allem wurde deutlich: Kinder wollen Gegenstände anfassen und zum Beispiel selbst ausprobieren, was passiert, wenn sie alle Klingeln am Haus gleichzeitig drücken. Und sie wollen im wahrsten Sinne „hinter die Dinge schauen“ und selbst herausfinden, wie eine Klingel eigentlich funktioniert und wohin das Wasser im Klo verschwindet. Sie wollen spielen, sich bewegen und mitdenken. Das wurde in allen Projekten zur Ausstellungsentwicklung und Testläufen deutlich. Um zu erfahren, ob die ersten Muster der Leuchtpol-Ausstellung die Kinder wirklich interessieren, durften 3- bis 6-Jährige sie vorab durchwandern und ausprobieren. Ihre Meinungen und Reaktionen nahm das Entwicklungsteam auf.

 
 

Projektpartner

Idee und Konzeption der Ausstellung:
Ausstellungsbau Grüber/Michael Fink und Leuchtpol
Umsetzung, Spielstationen und Installationen:
Ausstellungsbau Grüber/Michael Fink mit Stange Design GmbH
Ausstellungsdesign und grafische Gestaltung:
Dreiklang Design–Köller Stiefel Steinweber GbR

 

Kontakt

Lena Grüber
T 0177 4141517
F 030 48096535
E kuhimkuehlschrank@gmail.com

Ab 1. Februar mehr Infos unter www.kuhimkuehlschrank.de